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Auszüge aus der Barockstadt Fulda - "Alt bewährtes"

Der Dom ist nicht nur das berühmteste Wahrzeichen Fuldas, er ist vor allem die bedeutendste Barockkirche Hessens. Seit der Erhebung der Fürstabtei Fuldas zum Fürstbistum ist das Gotteshaus Kathedrale und damit Bischofskirche. Zuvor war sie Kloster, beziehungsweise Stiftskirche des 744 gegründeten Klosters. Die älteste Vorgängerkirche wurde 751 durch Bonifatius geweiht. Auf Wunsch des Heiligen hin wurden seine Gebeine in dieser Klosterkirche bestattet.

Sein Grab ist seit dieser Zeit Ziel für ungezählte Wallfahrer. Durch die Grablegung des Bonifatius stieg stetig die Zahl der Benediktinermönche und so wurde Erweiterung und Neubau des Klosters notwendig. Daher musste auch die Klosterkirche schon früh einem erheblich größeren Nachfolgebau weichen. Dieser Neubau war die Ratgarbasilika, benannt nach ihrem Architekt Ratgar.

Bis ins 11. Jahrhundert war die Basilika der größte Kirchenbau nördlich der Alpen. Ähnlich wie die Peterskirche in Rom war die Ratgarbasilika - im Gegensatz zur allgemeinen Praxis - gewertet. Wie das Grab des Hl. Petrus lag auch das Bonifatiusgrab in der West-Krypta. In der Westkrypta befindet sich die Bonifatiusgruft mit dem Grab des Hl. Bonifatius, das nach wie vor Ziel von Wallfahrten ist.

"Ein Stück Geschichte, direkt in Fuldas Herzen"

Öffnungszeiten
(1. November bis 31. März)

Montag bis Freitag:

10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag:

10.00 bis 15.00 Uhr

Sonn- und Feiertag:

13.00 bis 18.00 Uhr

Die Besichtigung des Doms ist nur außerhalb der Gottesdienste und der Orgelmatineen möglich.