Den glanzvollen Mittelpunkt unter den profanen Bauwerken bildet das Stadtschloss, die Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe. Das heutige barocke Schloss wurde als Vierflügelanlage mit zwei Seitenflügeln, die einen Ehrenhof einfassen, in den Jahren 1708-1714 erweitert. Der Baumeister der Schlossanlage, die auf den Vorgängerbauten entstand, war Johann Dientzenhofer, der auch den barocken Dom erbaute. Sein Auftraggeber war Fürstabt Adalbert von Schleiffras. Die Historischen Räume des Stadtschlosses der ehemaligen Residenz der Fuldaer Fürstäbte, bieten einen Blick in die Lebenswelt des Absolutismus.
Sie können mit dem Fürstensaal den barocken Festsaal mit seinen Nebenräumen besichtigen. Ebenso ist eine Wohnung der Fürstäbte des 18. Jhs., die um 1730 ausgestattet wurden, in den Rundgang eingeschlossen. Eine Sammlung mit Prozellanen aus der Manufaktur in Fulda, die allerdings nur kurze Zeit hochwertige Stücke produzierte, ist ebenso zu sehen wie Prunkräume aus dem 19. Jahrhundert.
Vom Schlossturm aus haben Sie einen wunderbaren Blick über Fulda und bei schönem Wetter bis in Vogelsberg und Rhön. Der Turm ist in den Monaten April bis Oktober zu den Öffnungszeiten des Stadtschlosses begehbar, in den Wintermonaten kann der Turm nicht bestiegen werden. Alle Räume, die nicht als Museumsräume genutzt werden, sind heute Verwaltungsräume der Stadtverwaltung Fulda. Einige der historischen Räume werden für Trauungen, Konzerte, Lesungen und Events genutzt.
Öffnungszeiten:
Täglich außer Freitag: | 10.00 bis 18.00 Uhr |
Freitag | 10.00 bis 18.00 Uhr |
